KAMPAGNE ZUR PERTUSSIS-IMPFUNG

Die DGPGM unterstützt die Aufklärungskampagne „Schutz schon vor dem ersten Atemzug“ zur Pertussis-Impfung in der Schwangerschaft.
Eine Pertussis-Infektion kann besonders für Früh- und Neugeborene eine große gesundheitliche Gefahr darstellen und schnell lebensbedrohlich werden. Bei ihnen ist auch das Risiko für weitere Komplikationen deutlich höher. Da die Erkrankung bei Babys in der Regel atypisch verläuft, ist es zudem oft schwierig, sie als solche zu erkennen. Seit dem Frühjahr 2020 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Schwangeren die Impfung gegen Pertussis ab der 28. Schwangerschaftswoche, bei Gefahr einer Frühgeburt sogar bereits im zweiten Trimester. Im vergangenen Jahr wurde des Weiteren beschlossen, diese Impfempfehlung auch in den Mutterpass mitaufzunehmen.
Impfen in der Schwangerschaft ist jedoch nach wie vor ein sensibles Thema. Unter dem Motto „Schutz schon vor dem ersten Atemzug“ hat die European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) daher eine nationale Aufklärungskampagne initiiert, um Eltern und medizinische Fachkräfte über die Gefahren einer Keuchhustenerkrankung für Früh- und Neugeborene sowie Präventionsmöglichkeiten zu informieren. Die DGPGM unterstützt diese Aufklärungsarbeit und möchte den Dialog zwischen Patientin und Ärztin bzw. Arzt diesbezüglich stärken.
Die Kampagne läuft in Kooperation mit weiteren medizinischen Fachgesellschaften und wird von GlaxoSmithKline unterstützt.
Pertussis-Impfung auf einen Blick: Kampagnen-Flyer zum Download